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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 01/01/1970 - 01:00 Uhr

Trauer

Wir als Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wahlstedt sind bestürzt über die Ereignisse der letzten Stunden ...

Hintergrund:
Im Zusammenhang mit den schweren Unwettern sind in Nordrhein-Westfalen vier Feuerwehrmänner im Einsatz ums Leben gekommen. Sie starben in Altena und Werdohl beim Versuch, der Wassermassen Herr zu werden. Ein Kamerad ertrank als er von reißender Strömung mitgerissen wurde, der andere starb während des Einsatzes an einem internistischen Notfall. Darüber hinaus sind in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Im besonders betroffenen Ort Schuld im Landkreis Ahrweiler in der Eifel starben mindestens vier Menschen, wie die Polizei in Koblenz erklärte. In Solingen und im Kreis Unna starben zwei Männer in überfluteten Kellern, ein weiterer Todesfall wurde aus Rheinbach gemeldet.


Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

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Am 19.06.2021 versammelten sich 12 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wahlstedt, um die technische Rettung an einem Lastkraftwagen zu üben. Die Übung fand auf dem Gelände des Schrotthändlers Andreas Rehn in Wahlstedt statt, welcher freundlicherweise ebenfalls den LKW bereitstellte.






DSC07920Geübt wurde ein Szenario, bei welchem die Einklemmung eines LKW-Fahrers in der Fahrerkabine simuliert wurde. Da solche Unfallszenarien im Realfall glücklicherweise selten für uns sind, sind regelmäßige Übungen vor allem deshalb wichtig, um im seltenen Ernstfall schnell und patientenorientiert zu arbeiten. Die Rettung einer in einem LKW eingeklemmten Person unterscheidet sich deutlich von einer Rettung aus einem PKW. Ein wesentlicher Unterschied ist nicht von der Hand zu weisen - Die Größe. Um an der deutlich höhergelegenen Fahrerkabiene eines verunfallten LKW arbeiten und die eingeklemmte und/oder eingeschlossene Person befreien zu können, ist eine besondere erhöhte Arbeitsplattform von Nöten. Diese erleichtert den Einsatzkräften am Unfallort das Handling mit schwerem Rettungsgerät aus einer erhöhten Position und verhindert, dass mit mehreren Kilo schweren Gerätschaften über dem Kopf gearbeitet werden muss. Desweiteren sind in den meisten Fällen Fahrerkabinen von LKW stabiler und massiver gebaut, als bei einem herkömmlichen PKW. Ein Freischneiden des Verunfallten ist daher besonders herausfordernd.
Vorrang bei jeden Verkehrsunfall, egal ob PKW oder LKW, hat immer die schonendste, aber dennoch schnellstmögliche Befreiung des Patienten. Die genaue Vorangehensweise und Dringlichkeit der Befreiung des Verunfallten wird am Unfallort mit dem Rettungsdienst abgestimmt.

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Die Erstmaßnahmen der Feuerwehr beziehen sich bei einem solchen Unfallereignis als erstes auf das Stabilisieren und Abstützen des Fahrerhauses, welches am Übungstag beispielhaft mittels Spanngurten und Bandschlingen durchgeführt wurde.  Im nächsten Schritt wird möglichst schnell eine Zugangsöffnung in das Innere der Fahrerkabine geschaffen und eine Betreung des Verunfallten eingeleitet. Wichtig hierbei ist, dass dem Verunfallten dadurch keine weiteren Verletzungen zum Beispiel durch das Umherfliegen von Glasscherben bei Glasbruch zugefügt werden. Um eben dies zu verhindern, werden die Scheiben abgeklebt und anschließend eingeschlagen.

Um zu der am Übungstag simuliert eingeklemmten Person zu gelangen, wurde nun die Fahrertür mittels akkubetriebenem Schneid- und Spreitzgerät entfernt und durch einen Entlastungsschnitt in der A-Säule das Armaturenbrett nach vorne gedrückt. Durch einen speziellen Kettensatz wurde das Lenkrad nach vorne gebogen, wodruch der Patient letzendlich nicht mehr eingeklemmt war. Anschließend konnte er patientengerecht aus dem Fahrzeug-Wrack befreit werden.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an den Schrotthandel Rehn in Wahlstedt, der uns diesen besonderen Übungstag ermöglicht hat.

Bericht: Göttsch, F.O.
Bilder:   Murawskij, A.

 

 

 Informationen

Alle Kameradinnen und Kameraden wurden vor dem Übungstag negativ auf Corona getestet.

 

Weitere Bilder

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